LAURENT METTRAUX
Route Principale 160, CH-1791 Courtaman
(Schweiz)
Tél. + fax : (+41) 26/684.18.65,
E-mail : laurent.mettraux@bluewin.ch
Empfang ¦ Biographie ¦ Hauptwerke ¦ Katalog der Werken
Dokumente
zum Drucken ¦ Partiturbeispiele ¦ Audiobeispiele
CDs
¦ Kritiken und Artikeln ¦ Uraufführungen
und Konzerte ¦ Texte ¦ Links
KATALOG
(Katalog
vom 1.5.2008)
EINE PARTITUR BESTELLEN - PREISLISTE
SIE
KÖNNEN AUCH DIE EINZELKATALOGE FÜR JEDES INSTRUMENT SEHEN
M.466 :
Symphonie pour Orchestre de Chambre (1992) oder 1ste Symphonie [14']
für Kammerorchester (2*-2*-2*-2* 2-2-0-0
Timp. Streicher)
37 (+2) Seiten
Orchestermaterial beim Komponist
Vorstellung, Noten- und
Klangbeispiel demnächst online
Dieses Werk, mit
viel Erfolg vom Kammerorchester Lausanne unter der Leitung von Jesus
Lopez-Cobos uraufgeführt, hat 1993 den 1sten Preis und Publikumpreis des
Kompositionswettbewerb für junge Komponisten gewonnen. Tragisches und
leidenschaftliches Werk, die Mittel eines Kammerorchesters gut hervorhebend.
eine etwas veränderte Auslegung ist
1999 vom Philharmonischen Orchester Volgograd, unter der Leitung von Emmanuel
Siffert, uraufgeführt worden.
M.515 : Ombre (1995-8) [14']
(Schatten) für grosses Orchester (3*-3*-3*-3* 4-3-3-1
4Schlz. Steicher)
36 (+4) Seiten
Orchestermaterial beim Komponist
Vorstellung — Notenbeispiel (pdf)
Beeindruckendes Werk, nach einer ausserordentlichen
Geschichte von Edgar Poe, wo Schreck und Angst sich mit manchmal sonderbare
Klangfarben vermischen, vom fast Unhörbar bis zur riesenhaftige ffff. Dieses
Werk wurde 1998 zum Preis der Donaueschinger
Musiktage erwählt (Jury: Wolfgang Rihm, Gérard Grisey, Christian Wolff, Sylvain
Cambreling und Armin Köhler). UA: SWR Symphonie
Orchester, Leitung Sylvain Cambreling, Donaueschingen 17.10.1999.
M.603 : Le Cocyte (1999) [11’]
Für grosses Orchester (3**-3*-3**-3* Baritonsax. 4-3-3-1
4 oder 5Schl. Streicher)
15 (+4) Seiten
Orchestermaterial beim Komponist
Vorstellung,
Noten- und Klangbeispiel
Beschreibt die eiskalte und unheimliche Athmosphäre des
von Dante in sein Werk « La Divina Commedia » beschriebene gefrierter
See. Ist von Pro Helvetia für das Fest der Künste anlässlich der 100 Jahren des
Schweizerischen Tonkünstlerverein beauftragt worden. UA Berner
Symphonie-Orchester, Leitung Luca Pfaff, St. Moritz, 2.9.2000.
M.458 :
Lacrimosa (1990, Rev. 2006) [8']
für Orchester oder Kammerorchester (2-2-2 (2
Bassethörner ad libitum)-2 2-2 3Schl.
Streicher)
20 (+4) Seiten
Orchestermaterial beim Komponist
Dieses Werk, als ein
« Grabmal Mozarts » erdacht, basiert sich auf zwei Zitaten, das eine
aus der Maurischen Trauermusik KV 477, das andere aus dem Lacrimosa des
Requiem. Erbaut wie ein Grabdenkmal mit granitischen Wänden, dieses dramatische
Werk enthält ein mehr elegischer Mittelteil.
M.464 : Vision Immanente (1992, Rev. 2006) [7']
für grosses Orchester (3*-3*-3-3* 4-2-3-1
Hfe Timp. Streicher)
19 (+4) Seiten
Orchestermaterial beim Komponist
Dieses Werk, von epischem
Charakter, enthält auch mehr bewegte Stellen, die mit beruhigte Momente
kontrastieren.
Für Kammerorchester (2*-2*-2-2*
2-0-0-0 1Schl. Streicher)
23 (+5) Seiten
Orchestermaterial beim Komponist
Vorstellung, Noten- und Klangbeispiele
der Originalfassung für
Ensemble
M.662 : La Mort sur un Cheval Pâle
(der Tod auf einem fahlen Pferd) (2007)
[11’]
für grosses Orchester (3*-2*-2*-3* 4-4-3-1 2 Schl.
Streicher)
30 (+6) Seiten
Orchestermaterial beim Komponist
Auftrag von Pro
Helvetia für die Basel Sinfonietta. Das Werk basiert sich auf der Episode der Ankunft des 4. Reiters der Apokalypse, und schildert die angsterfüllte Atmosphäre
und den dadurch ausgelösten Schrecken. Aus diesem
Grund nutzt die Komposition alle Möglichkeiten eines Sinfonieorchesters,
einschliesslich einiger sonderbarer Klänge an entsprechenden Stellen. Die
dramatische Spannung speist sich aus dem Gegensatz zwischen der Dynamik der
unheilvollen Wirkung des Todes und seines rasenden Auftritts einerseits, sowie
andererseits der beklemmenden Erwartung und jenen statischen Bildern der
Verzweiflung, welche seinem Erscheinen folgen.
M.610 : Offrande
(1999, Rev. 2008) [15’]
für Orchester (2-2-2-2* 2-2-3-1 2 Schl.
Streicher)
88 (+3) Seiten
Orchestermaterial beim Komponist
Dieses
Werk basiert sich über dem Thema des Musikalischen Opfers, dass Friedrich der Grosse
J.-S. Bach vorgeschlagen hatte. Verschiedene kanonische Vorstellungen des Thema
(im Allgemeinen 8-12stimmig, und am Ende 20stimmig) folgen aufeinander mit
zahlreichen Gegenthemen. Ein Rhythmischer Kontrapunkt entfaltet sich durch die
Hinzufügung von verschiedenen Figuren, mit einer grossen Stimmenunabhängigkeit.
Eine fortschreitende schrittweisende Verdichtung verherrlicht das « Thema
regium » bis zum Endparoxysmus.
Projekt :
-
Orchestrierung der Schweizer Tänze, M. 635
M.481 : Concerto pour 15 cordes solistes (1994) [20']
(Konzert für 15 Solo-Streicher) für 8 Geigen, 3
Bratschen, 3 Celli und Kontrabass
103 (+1) Seiten
Orchestermaterial beim Komponist
Vorstellung, Noten- und
Klangbeispiel
Jeder Instrumentist ist gleichzeitig Solist,
Kammermusiker und Orchestermusiker. 3 Sätze: leidenschaftlich, elegisch und der
Finalsatz mehr rythmisch mit aufeinanderfolgender Kadenzen für jeden von der 15
Solisten. Uraufgeführt am Oeffnungskonzert des Festivals Tibor Varga 1994, mit
dem Festivalorchester, unter der Leitung von Tibor Varga.
M.505 :
Konzert (1994) [17']
für Klavier und Orchester (3*-3*-3*-3* 4-2-3-1
3 Schlz. Streicher)
Studienpartitur: 51 (+2) Seiten
Auszug für 2 Klaviere: 57 (+1) Seiten
Noch
nicht uraufgeführtes Werk (!!
sich bitte beim Komponisten für eine UA erkundigen)
Grosse Klangfarbenverschiedenheit. Langsame
Einführung, virtuoser Satz, nachher wieder ein langsamer Satz mit viel
Zärtlichkeit und grosse Traurigkeit. Am Ende , langsames Ansteigen, mit
verschiedene Stufen, zur Helle.
M.544 :
Konzert N.1 (1996) [13']
für Geige und Kammerorchester (2*-2*-2*-2* 2-0-0-0
Streicher)
Studienpartitur: 20 (+4) Seiten
Auszug für Geige und Klavier: 11 (+1) Seiten
Solo Violinpart: 5 (+1) Seiten
Noch
nicht uraufgeführtes Werk (!!
sich bitte beim Komponisten für eine UA erkundigen)
In 2 Teilen, der erste verwüstet und tragisch, mit der
Kadenz gleich am Anfang des Werkes, und der zweite Teil nachdenklich und
tiefgründig, mit, am Ende, eine Entfernung des Solisten nach der Höhe, nach der
Tiefe für das Orchester, und nach der Stille.
M.579 :
Konzert N.2 (1998) [19']
für Geige und Streichorchester (6-6-4-4-1 oder 2)
M.579: Partitur: 58 (+3) Seiten
M.579a: Mit Klavierauszug: 32 (+2) Seiten
Solopart: 12 (+2) Seiten
Orchestermaterial beim Komponist
Notenbeispiel (pdf)
Erster Satz virtuos und leidenschaftlich, der zweite
ruhig und innig, und der dritte energisch. Die Kadenz, sehr ausdrucksvoll,
befindet sich am Ende des zweiten Satzes. Uraufführung in Budapest unter der
Leitung von Tibor Varga, mit der Solistin Isabelle Lambelet.
M.607 :
Konzert N.3 (1999) [20']
für Geige und grosses Orchester (3**-3*-3*-3* 4-3-3-1
T.-T. Streicher)
M.607: Partitur: 51 (+2) Seiten
M.607a: Mit Klavierauszug: 43 (+2) Seiten
Solopart: 17 (+1) Seiten
Orchestermaterial beim Komponist
Vorstellung, Noten- und
Klangbeispiele
Zweisätzig: erster
Satz virtüos und dramatisch, der zweite elegisch, tristamente semplice.
Auftrag des Schweizerischen Rundfunks. Auferlegtes Stück des internationalen
Geigenwettbewerb Tibor Varga in 2000. Uraufführung mit Ryoko Yano,
Preisträgerin des Interpretationspreises und des 1. Preises des Wettbewerbs,
und mit dem Kammerorchester von Litauen, unter der Leitung von Gilbert Varga.
M.628 :
Konzert für Orgel und Orchester (2002-3)
[18']
für grosses Orgel und Orchester (2*-2*-2*-2* 2-2-2-0
3Schlag. Str.)
40 (+4)
Seiten
Orgelstimme
(B4) : 35 (+3) Seiten
Orchestermaterial
beim Komponist
Vorstellung,
Noten- und Klangbeispiele
Anlässlich
der Einweihung der neuen grossen Orgel der Kathedrale von Lausanne uraufgeführt
(Dezember 2003). Deutsche Erstaufführung : April 2010 im Gewandhaus Leipzig,
mit Michael Schönheit, Orgel, und dem Gewandhausorchester, unter der Leitung
von Riccardo Chailly. Abwechselnd virtuos, nachdenklich, leidenschaftlich oder
majestätisch. Die Orgel führt ein Zwiegespräch mit den Instrumenten oder stellt
sich dem Orchester entgegen.
M.629 :
Doppelkonzert für Pipa, Geige und Orchester (2002-5) [21']
(2*-2*-2*-2* 2-0-0-0
2Schlag. Str.)
64 (+6) Seiten
Pipa- und
Sologeigestimmen : 40 (+4) Seiten
Orchestermaterial
beim Komponist
Bald uraufgeführt !
Werk, das
für die berühmte Pipaspielerin (chinesische Laute) Yang Jing und den Geiger
Boris Livschitz, geschrieben wurde. Dreisätzig : der 1.Satz mit
abwechselnd geheimnisvollen und energischen Passagen, der 2. nachdenklich. Der
3., Eruptivo bezeichnet, enthält eine wichtige Solistenkadenz.
Projekt :
-
Konzert für Schlagzeug und Orchester (für Pedro
Carneiro)
-
Konzert für Klavier zu vier Händen (für das
Silver-Garburg Duett)
-
Harfenkonzert (für Chantal Mathieu)
Instrumentale
Werke und Kammermusik
M.463 : Sonate en 1 mouvement (1991) [8']
für Klavier
12 (+1) Seiten
Notenbeispiel (pdf)
Tragisches und pathetisches Werk. Sehr
leidenschaftlich und nuanciert.
M.566 :
Sonata (1997) [8']
für pianoforte (Fortepiano), auch auf modernes
Klavier spielbar
10 (+2) Seiten
Bringt zum Vorschein die Klarheit der tiefen Töne alter
Klaviere. Trotzdem auf moderne Klaviere spielbar.
M.621 : Déploration (2001) [1'30]
2 (+1) Seiten
Déploration
(Beklagung), kurzes und ernstes Stück, lässt besonders tief betrübte
Melodienfragmente (auch im Dialog oder im Kanon) hören, sowie das dumpfe
Dröhnen eines sehr tiefen Akkordes. Auftrag des Vereins Jeune Musique für den
1. Internationalen Klavierwettbewerb von Fribourg.
Siehe auch Klavier vierhändig
Projekte :
-
Sammlungen von Klaviermusik
M.456 :
Gethsemané (1990) [4']
für Orgel
6 (+1)
Seiten
CD - Aufnahme
Vorstellung, Noten- und
Klangbeispiel
Leidvolle und resignierte Andeutung.
Mindestens 2 Manuale und Pedal. Klingt besonders gut auf grosse romantische
Orgeln. Oft wiedergespielt worden, unter anderen an der Kreuzkirche Dresden und
am Braunschweiger Dom. Uraufführung in 1994, von Erwin Messmer
M.465 : Hommage à Olivier Messiaen (1992) [4']
für Orgel
3 (+1) Seiten
Frei von der poetische Stimmung
des grossen französischen Komponisten angeregt. Sanftes Klagelied, sich in
Heiterkeit vollendend, beeindruckt vom Tod Messiaens. Uraufführung in 1999, von René Oberson
M.614 :
Lux Mundi (2000) [22']
für Orgel
26 (+14) Seiten
In einer solchen Weise
geschrieben, die das Spielen auf verschiedene Orgeltypen ermöglicht. Auf
verschiedene Gelegenheiten spielbar, wie z.B. im Rahmen eines Konzertes oder
während des Gottesdienstes; speziell geeignet für die Heilige Woche. Auftrag
des Europäischen Musikmonats 2001. Von mehr als zehn Organisten aus Basel und
Umgebung während der Karwoche 2001 uraufgeführt.
M.640 : Veilleur, où en est la nuit ? (2004-5) [5']
für Orgel
5 (+3) Seiten
Notenbeispiel (pdf)
Der
Titel « Veilleur, où en est la nuit ? » (Wächter, wie weit ist’s in der Nacht ?) ist dem Buch
Jesaja entnommen. Das Werk teilt sich zwischen der Beklemmung wegen der
tiefen Nacht und der Hoffnung über die Wiederkehr des Tages, die vom Wächter
erweckt wird.
M.650 :
Serenata in chiaroscuro (2005-6) [6']
für Orgel
5 (+1) Seiten
Dieses Werk ist anlässlich der
20. Saison der Orgelserenaden Bern-Bümpliz aufgetragen worden. Als einsätziges
Stück geht es oft von Licht zur Dunkelheit, und umgekehrt. Es ist ein
elliptisches und fragendes Werk. Das Hauptthema, zögernd, wechselt mit reichen
Harmonien ab.
Projekt :
-
Werk für
Soloakkordeon (für Pascal Contet)
M.497 : Fantasia
(1994-5) [10']
für Geige solo
8 (+1) Seiten
Sehr virtuoser zentraler Teil (fantastico
bezeichnet), Anfang und Ende sehr ausdrucksvoll. Mit einer Fuge über Bachs
Name. Auftrag des Schweizerischen Rundfunks. Auferlegtes Stück des
internationalen Geigenwettbewerb Tibor Varga in 1995.
M.585 : Soliloque (1998) [6']
Für Solo Violine
2 (+1) Seiten
Notenbeispiel (pdf)
Sehr grosse
innerliche Betrachtung, zwischen Schwermütigkeit und Ruhigkeit. In Morgins im
Jahr 2002 von Jan Dobrzelewski während den “Flâneries Musicales de Champéry”
uraufgeführt.
M.633 : Complainte (2003) [6']
5 (+2)
Seiten
Vorstellung, Noten- und
Klangbeispiele
Ein
auf Bitte von Shlomo Mintz geschriebenes Werk, um das auferlegte Werk des Internationalen
Geigenwettbewerbs von Sion 2003 zu werden. Zwischen Wut und Resignation, Klage
und Jähzorn.