LAURENT METTRAUX
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WERKE FUER /
MIT VIOLONCELLO(S)
(Katalog vom 1.6.2007)
EINE PARTITUR BESTELLEN - PREISLISTE
Konzert – Werk mit Cello solo – Solos – Duos
Celloensemble – Kammermusik
– Arpeggione
M.481 : Concerto pour 15 cordes solistes (1994) [20']
(Konzert für 15 Solo-Streicher) für 8 Geigen, 3
Bratschen, 3 Celli und Kontrabass
103 (+1) Seiten
Orchestermaterial beim Komponist
Vorstellung,
Notenbeispiel und Audioaufnahme
Jeder Instrumentist ist gleichzeitig Solist, Kammermusiker und Orchestermusiker. 3 Sätze: leidenschaftlich, elegisch und der Finalsatz mehr rythmisch mit aufeinanderfolgender Kadenzen für jeden von der 15 Solisten. Uraufgeführt am Oeffnungskonzert des Festivals Tibor Varga 1994, mit dem Festivalorchester, unter der Leitung von Tibor Varga.
M.625
: Le Nom Caché (Der Verborgene Name), Oratorium (2001-2) [48']
für 4 Solisten (SATB), gemischten Chor, Cello solo, 2
Klaviere und Schlagzeug (6 Schlagzeuger)
M.625 Studienpartitur 149 (+30) Seiten
M.625a Klavierauszug (mit Gesang): 197 (+26)
Seiten
Material beim Komponist
CD - Aufnahme
Vorstellung, Noten- und
Klangbeispiele — Text
Enthält einen bedeutenden Solocellopart. Auftrag
der Schweizerischen Nationalausstellung („Expo.02“). Werk, das sich auf Texte
stützt, die zuerst die Angst und dann die Beruhigung der Wesen, die einem
verborgenen Gott, den man nicht nennen kann, gegenüberstehen, hervorhebt. Das
Werk entwickelt sich, indem es verschiedene menschliche Empfindungen
berücksichtigt : Befragung, Empörung, Verzweiflung, stechende Zweifel, Annahme
der Grenzen des menschlichen Verstandes, beschauliches Schweigen.
für Solocello
1 (+2)
Seiten
Notenbeispiel (pdf)
Dieses kurze Stück wurde anlässlich des Einweihungskonzerts der Compagnie CH.AU beauftragt. Es besitzt einen elliptischen und rätselhaften Charakter.
für
Solocello
4 (+2)
Seiten
Dieses Werk beginnt auf elegischer Weise, und mündet dann auf eine wilde Stelle. Eine lyrische Melodie führt zur ekstatischen Mittelpassage, die die verschiedenen Vibratoarten in den hohen und sehr hohen Tönen des Instrumentes verwendet. Von diesen « espaces insoupçonnés » (ungeahnte Räume) kehrt allmählich das Stück zur Dramatik und Verbitterung zurück, wie eine Rückkehr auf Erden nach einer Vision ausserhalb der Zeit.
M.537 : Duo
(1996) [9']
für Geige und Cello
10 (+1) Seiten
Kraftvolles Stück. Freie Polyphonie und
Imitationstechniken in Dienst eines heftigen und erfindungsvolles Stückes.
M.553 :
Sonate (1997) [16']
für Cello und Klavier
22 (+1) Seiten mit Cellopart: 6 (+1) Seiten
Episches und dunkles Werk; inzwischen steht ein
langsamer und elegischer Satz.
M.648 :
Stimmungen (2005-6) [13']
für 4 Cellos
16 (+5) Seiten
Vorstellung,
Noten- und Klangbeispiele
Die 5 Sätze dieses Werkes, Auftrag des Festspiels Viva Cello von
Liestal, haben sehr kontrastierte Atmosphären. Der erste Satz ist ein
kontrapunktisches Appassionato; der zweite ist ein melancholisches Stück; der
dritte ist ein schauerlicher und unheimlicher Satz. Der vierte Satz ist
cholerisch und basiert sich auf Akkorden über vier Saiten und Clusters; der letzte Satz ist traumhaft, mit
schwebenden Melodien und Glissandos auf den natürlichen Obertöne.
M.520 :
Trio (1995-6) [17']
für Geige, Cello und Klavier
35 (+1) Seiten
M.520a: Geige und Cello Stimmen: 20 (+1) Seiten – 20
(+1) Seiten
Vorstellung, Noten- und Klangbeispiele
Tragisches Werk, mit
gespannter Stimmung (zuweilen geheimnisvoll, und sogar erschrecklich), einem Scherzo
furioso und ein ruhigeres Ende. Auftrag vom Animae Trio , vom selben Trio
2000 in Fribourg und während des Melos-Ethos Festival von Bratislava
uraufgeführt.
M.552 :
Streichtrio (1997-8) [18']
für
Geige, Bratsche und Cello
26 (+2)
Seiten
M.552a:
Stimmen: 9 (+2), 10 (+1), 11 (+1) Seiten
Vorstellung, Noten-
und Klangbeispiele
Besinnliches Werk.
Im mittleren Teil Abwechslung von Empörungsgrollen und Ergebung, ja sogar Leid.
Das befriedigte Ende entfernt sich zur innerlichen Stille. Auftrag von Pro Helvetia
zugunsten des Zürcher Streichtrios, welches es in August 2000 während einer
Konzertreise in Indien und Sri Lanka uraufgeführt hat.
M.573
: Trio für Altsaxophon, Cello und Klavier (1998-9) [13']
17 (+2)
Seiten
M.573a:
Stimmen: 2x12 (+2) Seiten
CD - Aufnahme
Vorstellung,
Noten- und Klangbeispiele
2 entgegengesetzte
Sätze: der erste leidenschaftlich, sich in Betrübnis endend, der zweite
besinnlich, sich in der Heiterkeit vollenden. Simultanuraufführung, am 11.
Februar 2000, während Konzerte des „Verein für die Entfaltung des Klassischen
Saxophons“, Aufträger des Werkes, in mehr als zehn Städte der Schweiz und des
Auslands veranstaltet.
M.632 :
Trio für Klarinette, Cello und Klavier (2003)
[14’]
24 (+3) Seiten
M.632a : Stimmen : 16 (+3)Seiten – 15 (+2)
Seiten
Vorstellung, Noten- und
Klangbeispiele
Auftrag des Avalon
Trio, während der « 2 days & 2 nights of modern music »
Festspiele von Odessa und einer Tournee in Ukraine uraufgeführt. In drei Sätze :
angoscioso, wo sich die Lyrik der Klarinette und des Cellos den unerbittlichen
Rhythmen des Klaviers entgegenstellen ; scherzo furioso, auf dem ein mehr ruhiges
Ende folgt. Dieses Werk ist unter anderem von Elemente der Klezmermusik
beeinflusst.
M.636 :
Attente (2004) [11']
Für
Saxophon, Cello, Klavier und Schlagzeug (1 Schlagzeuger)
22 (+4)
Seiten
M.636a: Stimmenmaterial:
16 (+3) Seiten – 16 (+3) Seiten – 22 (+4) Seiten
Bald uraufgeführt !
Dieses Werk ist abwechselnd passives und resigniertes
Erwarten, oder aktive und empörte Erwartung. Der Saxophonist spielt auf drei
aufeinanderfolgende Instrumente : Bariton, Sopran und Alt.
M.587
: Streichquartett N.1 (1998-9) [17']
für 2
Geigen, Bratsche und Cello
12 (+1) Seiten
M.587a: Stimmen : 10 (+1), 3x8 (+1) Seiten
Vorstellung, Noten- und Klangbeispiele
Auftrag für das
berühmte Talich Quartett, die gemeint haben, sie hätten „Freude gehabt, dieses
herrliche und tiefsinnige Werk gespielt zu haben“. Einziger Satz von so
äusserster Betrübnis als seine Langsamkeit. Ergebungsgefühle.
M.660 : Cyprès
(2007) [3’20]
für 2 Geigen, Bratsche und Cello
M.660a : Stimmen : 4x2 (+1) Seiten
Dieses
kurze Stück ist anlässlich der Uraufführung des ganzen Liederzyklus „Zypressen“
von Dvorak (aus dem Dvorak selbst 12 Lieder für Streichquartett bearbeitet
hatte) komponiert worden. Das Werk, von nostalgischem Charakter, umarbeitet
melodische Zellen aus dem 15. Lied dieses Zyklus, welches Dvorak für
Streichquartett nicht bearbeitet hatte.
M.618 :
Streichquintett (2001-2) [17']
für 2 Geigen, 2 Bratschen und Cello
28 (+1)
Seiten
M.618a :
Stimmenmaterial : 3x13, 12, 14 Seiten
Vorstellung, Noten- und Klangbeispiele
Als Auftrag des Zürcher Streichquintetts wurde dieses
Werk während einer Konzertreise in Finnland und in Litauen im Juli 2003
uraufgeführt. Es ist eine grosser, langsamer und beklommener Satz, aus welchem
eine Art von Lauf zum Abgrund auf einem unerbittlichem Ostinato gestützt,
hervortaucht.
M.627 :
Quintett für Flöte und Streicher (2002-3)
[14']
für Flöte, Geige, 2 Bratschen und Cello
33 (+2)
Seiten
M.627a :
Stimmenmaterial : 16 Seiten + 4x12 Seiten
Notenbeispiel (pdf)
Für Alexandre Magnin und das Janacek Quartett
geschriebenes Werk, voller träumerischer Sehnsucht. Die Klangfarbe des
Quintetts ist durch die Verwendung einer zweiten Bratsche anstatt einer zweiten
Geige mehr ausgeglichen. „Alle menschliche Gefühle sind in diesem Quintett zu
finden“. (A. Magnin)
M.620 :
Septett (2001) [18']
für Flöte, Klarinette, Horn, Fagott, Geige, Cello und
Klavier
41 (+3) Seiten
M.620a : Stimmen : 25 (+2) Seiten – 25 (+2)
Seiten – 25 (+2) Seiten – 27 (+2) Seiten – 26 (+2) Seiten – 27 (+2) Seiten
Vorstellung,
Noten- und Klangbeispiele
Dieses Septett wurde
speziell für die Formation des Ensemble Mittelland geschrieben. Fünf
attacca-Sätze, die abwechselnd unheimlich, tragisch, geheimnisvoll und melancholisch wirken.
für Tenorsaxophon, Fagott, Geige, Cello, Klavier, Gitarre und Schlagzeug
M.654a : Stimmen : 2 (+2)
Seiten – 2 (+2) Seiten – 3 (+2) Seiten – 3 (+2) Seiten – 2 (+3) Seiten
Vorstellung, Noten- und Klangbeispiele
M.484 : Exils (1994/7) [9']
für Geige, Cello und 2 Schlagzeuger
17 (+3) Seiten
Noch nicht uraufgeführtes Werk (!! sich
bitte beim Komponisten für eine UA erkundigen)
Untraditionnelle Schreibart, aber leicht zu verstehen. Geheimnisse, Zaubersprüche, mit übereinandergesetzte Tempi. Endet lyrisch und sehnsüchtig, als der/die Violonist/in sich entfernt und verlässt, noch spielend, den Raum.
In Vorbereitung :
Quartett für Flöte,
Geige, Viola und Cello
Jeder Auftrag willkommen!
M.647
: Le Sommeil de la Raison produit des monstres (2005) [5']
für
Soloarpeggione
4 (+2)
Seiten
Nach einer Grafik den Caprichos von Goya entnommen.
Dieses kurze, dichte Stück, ruft eine geheimnisvolle und elliptische Stimmung,
voller Erwartung und Furcht, hervor.